Wie fördert die Baltes Stiftung?
In erster Linie fördert die Stiftung durch die Vergabe von Preisen.
Die Preisträgerinnen und Preisträger werden durch die folgenden Fachgesellschaften ausgewählt.
American Psychological Association (APA)
Von der APA, Division 20 wird jährlich der Baltes Distinguished Research Achievement Award verliehen. Dem Preisträger oder der Preisträgerin wird auf dem APA-Jahreskongress in dem Jahr, in dem der Preis verliehen wurde, ein Geldpreis in Höhe von 5.000 US Dollar überreicht. Der Preisträger oder die Preisträgerin hält die Baltes-DRA-Preisrede auf dem Kongress des folgenden Jahres.

Gerontological Society of America (GSA)
Der Margret M. and Paul B. Baltes Foundation Early Career Award in Behavioral and Social Gerontology würdigt herausragende Beiträge junger Forschender im Bereich der Verhaltens- und Sozialgerontologie.
Die Promotion der Nominierten darf nicht länger als 10 Jahre zurückliegen. Nominierungen sind nicht auf GSA-Mitglieder beschränkt und eine internationale Beteiligung ist erwünscht. Nominierungen durch andere oder Selbstnominierungen werden akzeptiert.
Der Preisträger erhält eine Plakette und ein Preisgeld von 1.000 US Dollar und wird eingeladen, auf der wissenschaftlichen Jahrestagung der GSA im folgenden Jahr einen Vortrag zu halten.

Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG)
Seit 2000 vergibt die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie alle zwei Jahre den Margret und Paul Baltes-Preis für Nachwuchswissenschaftler*innen. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro. Er wird an Personen vergeben, die – schon zu Beginn ihrer beruflichen Karriere – hervorragende Beiträge zur verhaltens- und sozialwissenschaftlichen gerontologischen Forschung geleistet haben.

Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGP)
Alle zwei Jahre vergibt die DGP, Fachgruppe Entwicklungspsychologie den mit 1.000 Euro dotierten Margret und Paul Baltes Preis für ausgezeichnete Dissertationen in der Entwicklungspsychologie.
Die Dissertation darf höchstens drei Jahre zurückliegen, ein hohes wissenschaftliches Niveau zeigen, originell in Thema und Methode sein und für die Entwicklungspsychologie besondere Bedeutung haben – etwa durch Praxisrelevanz, Innovationspotenzial oder Fortschritte in der Theorienbildung.

